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| Das Traumelixier. Ein Roman aus der Renaissance
Scherz-Verlag, Bern, München, Wien 2000, 272 Seiten |
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| Auf der Burg | ||||||||||||||||
| Maria staunte über die Pracht, das glitzernde Gold der Türbeschläge, die Sauberkeit, die hier herrschte. Ein süßer und verführerischer Duft erfüllte die Luft. Als ob Karneval wäre, trugen die Burgbewohner blaue, gelbe und rote Gewänder. Aus dem Sprachengewirr hörte Maria italienische und französische Worte, die sie leidlich verstand. Geschäftig liefen die Bediensteten des Herzogs über den Platz, trugen Handwerkszeug, schleppten Weinfässer, Körbe mit Gemüse, Eiern und Brot zur Zugbrücke. Aus dem Innern der Burg drang eine fremde, ungemein schöne Musik. | ![]() |
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