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Richard Strauss. Biographie eines Klangzauberers
Pressespiegel
Georg-Friedrich Kühn, Opernwelt, Dezember 1995

Das Verdienst dieser Biographie ist der intensive, von psychologischem Feingefühl gelenkte Blick auf die frühen Jahre dieses Ausnahmemusikers und wohl letzten musikalischen Allround-Genies.


Paul Bartholomäi, Hessischer Rundfunk, 1995

Gerade das überschattete Ende dieses langen Künstlerlebens finde ich in dieser Strauss-Biographie so wohltuend behandelt wie in keiner anderen. Nichts fehlt, nichts ist zurechtgebogen, aber es gibt auch kein Tribunal vor den Schranken eines imaginären Gerichts. Daß die Biographie schon in den ersten Kapiteln bei aller Freundlichkeit auch Distanz zu wahren wußte, das kommt den ach so heiklen Kapiteln zugute: Richard Strauss konnte nicht ein anderer werden und sein Biograph hat nicht versucht, ihn zu einem anderen zu machen.


Thomas Lang, DAS ORCHESTER, Februar 1996

Die Aufgabe, Wechselbeziehungen von Leben und Werk von Richard Strauss in ausgewogenem Verhältnis zu untersuchen und zu dokumentieren, hat sich jetzt in höchst überzeugender Weise Franzpeter Messmer gestellt. Sein Buch kann durchaus als Musterbeispiel einer Biographie angesehen werden. Gelingt es dem Autor doch, Biographie nicht lediglich als Darstellung von Ereignissen und Entwicklungen im jeweiligen gesellschaftlichen Umfeld zu verstehen, sondern darüber hinaus deren unmittelbare Reflexion in den Werken zu beleuchten.

Werner Pfister, Fono Forum, November 1995

Nachdem Willi Schuh, der von Strauss selber gekürte Biograph, nur mehr einen ersten Band seiner groß angelegten Lebens- und Werkchronik veröffentlichen konnte und andere Strauss-Bilanzen - von Ernst Krause oder Otto Erhardt - weitgehend auf den Wissensstand der frühen fünfziger Jahre beschränkt sind, kann Franzpeter Messmer nun die Fülle des Materials aus historischer Distanz sichten und abwägen. Allein schon die kritische wie sachkundige Aufbereitung dieses vielfältigen Quellenmaterials, einschließlich der bislang nicht publizierten Fotos, lohnt das Lesen und Betrachten des Buches; darüberhinaus machen Messmers flüssig eloquenter Stil und seine wohltuend unprätentiöse Haltung seinem Thema gegenüber die Lektüre zu einem intellektuellen Vergnügen.