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Musiker reisen. Vierzehn Kapitel aus der europäischen Kulturgeschichte
Pressespiegel
Die Ostschweiz, 3. Mai 1993

Für virtuose Musiker, Sänger und Gastdirigenten gehören Reisen zum Beruf, und viele wurden rechte Reisevirtuosen. Wie Reisen aber von früheren Künstlern erlebt wurde, erzählt dieses faszinierende Buch, seit der Zeit, da Walter von der Vogelweide als Sänger von Burg zu Burg zog. Diese interessant illustrierte Kulturgeschichte der Musik macht den Leser auf ungewöhnliche, aber sehr ansprechende Art mit Kunst und Künstlern vertraut.


Erika Mzyk, DAS ORCHESTER, September 1993

Franzpeter Messmer bringt dem Leser und der Leserin diese Reiseerlebnisse der Musiker im Anekdotenstil näher. Durch Zitate aus Briefen, Tagebüchern und anderen Dokumenten vermittelt er ein äußerst lebendiges und unterhaltsames Bild. Der Leser und die Leserin werden mit auf die Reisen genommen, wo sie Freuden und Leiden, Strapazen, Erfolge und Mißerfolge der Reisenden gleichsam miterleben können. Dabei entsteht nicht nur eine Charakterisierung des jeweiligen Musikers oder Komponisten, sondern gleichzeitig auch eine Geschichte des Reisens. Durch die chronologische Anordnung zeigt sich, wie sich soziale Umstände, technische Entwicklung und Verkehrsmittel wandeln, und die Entfernungen der Länder voneinander immer mehr zusammenschrumpfen. Man wird gefesselt vom lebendigen Erzählstil, vertieft durch das umfangreiche Bildmaterial. Bis zur letzten Zeile ein spannendes und unterhaltsames Stück Musikgeschichte für Musikfreunde und -freundinnen.


Niko Firnkees, Neue Musikzeitung, Februar 1993

Ein wichtiges Buch, das amüsant zu lesen ist und (nicht nur) in jede Bibliothek eines Musikers gehört.

Neue Züricher Zeitung, 4. Januar 1993

Besonders geglückt ist die Schilderung des von Eifersucht zerfurchten Lebensendes des Kastraten Farinelli.


Gerd Hüttenhofer, Fono Forum, Juli 1993

Der Autor Franzpeter Messmer hat auf höchst originelle Weise die gesellschaftlichen Bedingungen herausgefiltert, unter denen ein Komponist und Musiker gewirkt hat, wie die Auseinandersetzung mit anderen Nationen und Kulturen ihn befruchtet und behindert hat. Hier ist nicht nur von musikalischen Analysen die Rede, sondern es wird mit fundierten Kenntnissen flüssig und humorvoll von den Reise- und vor allem den Lebensbedingungen erzählt, denen ein Komponist im Ausland ausgesetzt war.


Roland Wächter, Radio DRS, Buchtip, 20. August 1993

Angesprochen fühlen dürften sich von Franzpeter Messmers Werk vor allem jene MusiklieberInnen, die nicht unbedingt an wissenschaftlichen Fakten interessiert sind, sondern unterhaltende Lektüre suchen, die Stimmungsbilder vermittelt.


Thomas Schulz, Concerto Februar 1993

Messmer ist es gelungen, vielfältige Detailinformationen über Kunst, Musik, Gesellschaft, Technik und Politik in die Form stilsicherer, kurzweiliger Erzählungen zu gießen, deren Gehalt an fundiertem Wissen niemals den Spaß beim Lesen trübt. Sein Buch bietet nicht nur dem Spezialisten lohnende Lektüre, sondern jedem, der sich für europäische Kulturgeschichte interessiert.